Kälte trifft Kratzer

Gerade im Januar, wenn die Temperaturen eisig werden, kommen viele Menschen mit ihrem frischen Steinschlag zu uns. Für uns ein alle Jahre wiederkehrendes Phänomen – dabei ist es (nicht nur physikalisch) total nachvollziehbar: An der Außenseite ist das Glas eiskalt, an der Innenseite wird die Scheibe beim Fahren über die Heizung schnell erwärmt. Dieses starke Temperaturgefälle erzeugt thermischen Stress („Thermoschock“) im Glas.

Auch Verbundglas dehnt sich bei Wärme aus und zieht sich bei Kälte zusammen. Kommt nun ein sehr kleiner Steinschlag hinzu, dessen Entstehung man möglicherweise nicht mal gehört hat, bündeln sich die Spannungen rund um den Steinschlag. Der Effekt: Aus einem kleinen Punkt wird vor allem im Winter ein Riss, der sichtbar weiterwandert und nach wenigen Tagen bereits deutlich größer sein kann.

Dringt zudem Feuchtigkeit in den Einschlag, kann diese bei Frost gefrieren, sich ausdehnen und den Schaden zusätzlich aufspreizen. Ein Effekt, den man nach einer Kälteperiode leider auch nur zu gut auf und an unseren Straßen erkennt, die plötzlich voller Schlaglöcher erscheint.

„Viele kommen mit einem kleinen Einschlag – und ein paar Tage später ist daraus ein deutlich größerer Riss geworden. Im Winter geht das besonders schnell“, sagt Thomas Altenbeck, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens.

Übrigens: Reißen eigentlich nur Frontscheiben? Am häufigsten trifft es tatsächlich die Windschutzscheibe: Sie ist groß, fest verklebt und wird durch die Heizung punktuell stark erwärmt. Zudem erlebt sie die größten Drücke durch den Luftwiederstand und kommt grundsätzlich mit den meisten Fremdkörpern in Berührung.

Aber auch Seiten- und Heckscheiben können bei Vorschäden, Kantentreffern und schnellen Temperaturwechseln Schaden nehmen – sie bestehen meist aus gehärtetem Sicherheitsglas und brechen dann eher schlagartig.

Unser Service: Wir prüfen den Schaden sofort und sagen ehrlich, ob eine Reparatur möglich ist. Kommen Sie lieber früh – auch bei kleinsten Beschädigungen.

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